In weniger als 5 Tagen werde ich am Frankfurter Flughafen den Flieger Richtung Auckland über Seoul betreten. In meiner Vorstellung sehe ich in der Wartehalle ein kleines Mädchen mit großem Rucksack, das mit naivem Blick seine Umgebung auskundschaftet, einige der Mitreisenden ab und zu anlächeln und mit dem ein oder anderen ein nettes Gespräch führen wird. Und dann, nach 20 Stunden Flug wird es am anderen Ende der Welt angekommen sein, das erste Mal neuseeländischen Boden betreten und mal gucken, was so los ist auf der Insel.
Wenn ich nun noch Aufregung vor der Reise Richtung Südkugel in meine Visionen einbeziehen sollte, müsste ich ersteinmal nach ihr suchen. So, wie ich sie vor sämtlichen Abiturprüfungen gesucht habe - nie gefunden. Und genauso ist es auch diesmal. Ich bin kein bisschen aufgeregt vor dem, was vor mir liegt. Ich freue mich nur. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch gar nicht richtig wach bin, denn ich habe das Gefühl, als gehe es in den Urlaub, so für zwei, drei Wochen. Falsch gefühlt! Diesmal packe ich meinen Rucksack nämlich nur mit Klamotten für eine einzige Woche. Und da darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese Textilien elf Monate lang in neuseeländischen Waschtrommeln geschleudert werden sollen. Das ist auch schon der Anfang vom Ende meiner Fantasie, denn so richtig vorstellen kann ich mir noch nicht, dass es so lange dauern kann, bis man herausgefunden hat, was so los ist auf der Insel.
Von nun an werde ich euch regelmäßig über Kuriositäten, Bekanntschaften und Neuentdeckungen auf meiner Reise informieren und euch hoffentlich beweisen, dass meine Zweifel unbegründet sind.
Aloha!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen